Internet by Call - Das ist Internet by Call
Internet by Call funktioniert im Prinzip ganz einfach. Der Kunde benötigt einen ISDN oder Analog-Anschluss der T-Com (Deutsche Telekom) so wie ein Modem mit dem er sich über ISDN oder Analog (je nach Telefon-Anschluss) in das Internet einwählen kann. Selbstverständlich benötigt der Kunde auch noch einen Computer auf dem sich ein Browser und ein Internet Explorer befindet mit denen er Webseiten öffnen und E-Mail bearbeiten kann. Ist dies alles vorhanden, braucht es nur noch einen Internet by Call Anbieter. Auf der Seite des jeweiligen Anbieters findet man Internet by Call Tarife bei denen man die jeweiligen Konditionen ersehen kann und anhand dieser Konditionen entscheidet man sich für einen dieser Tarife. Ist die Entscheidung getroffen nimmt man die Zugangsnummer des jeweiligen Tarifs, sowie Benutzername und Passwort und richtet sich den Tarif in seinem DFÜ Netzwek ein. Das aller schönste ist dabei, dass keine Anmeldung erforderlich ist und die Kosten direkt auf der Rechnung der T-Com zu finden sind. Und das ist Internet by Call in Kurzform!
Auch wenn Sie einen Telefonanschluss der Telekom haben, sind Sie nicht an Telekom oder an einen anderen Telekommunikationsanbieter gebunden, um über die Telefonleitung ins Internet zu gelangen und dort zu surfen. Der Provider oder Zugangsanbieter kann ständig gewechselt werden. Die Provider bieten unterschiedliche Zeittarife zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten an. So kann sich der Nutzer den jeweils günstigsten Provider aussuchen. Doch Vorsicht – die Tarifpreise wechseln schnell. Der Surfer sollte über Tarife und Gebühren stets gut informiert sein.
Welche Voraussetzungen sind für Internet-by-Call notwendig?
Der günstige und flexible Internetzugang funktioniert ganz einfach. Sie suchen sich in einer der vielen Tariftabellen ("Internet-by-Call" als Suchwort in eine Suchmaschine eingeben) einen günstigen Internet-by-Call-Anbieter und gehen auf dessen Internetseite. Dort finden Sie zu dem jeweiligen Angebot die Einwahlnummer und Einwahlkennung (Benutzernamen und Passwort). Mit diesen Daten wird über den Netzwerkassistenten (gehen Sie über die Startleiste in die Systemsteuerung → Netzwerkverbindungen) eine Datenfernübertragung- oder DFÜ-Verbindung im eigenen Computer zum ausgesuchten Internet-by-call-Provider erstellt. Schon fertig!
Internet-by-Call ohne Anmeldung
Es gibt Provider, zu denen Sie sich nicht anmelden müssen. Sie bieten die größte Flexibilität. Sie geben auf ihren Internetseiten wie andere Provider auch ihre Minutenpreise und Einwahlgebühren an und gelangen von dort aus bequem und schnell ins Internet.
Vorsicht – Provider ohne Anmeldung haben in der Vergangenheit von einem auf den anderen Tag ihre Minutentarife geändert. Surfer, die sich nicht registriert haben, bekommen die Änderung in der Regel erst spät mit. Für Nichtregistrierte besteht vonseiten des Anbieters nicht die Pflicht zur Information bei Preisänderungen. Nutzer sollten sich deshalb vor jedem Internetzugang über den günstigsten Anbieter informieren.
Internet-by-Call mit Anmeldung
Diese Provider haben den Vorteil, dass sie den Nutzer rechtzeitig über Preisänderungen informieren müssen. Das geschieht meistens über E-mail.
Automatische Einwahlprogramme
Sie übernehmen die Suche nach dem günstigsten Internet-by-Call-Anbieter. In solchen Programmen sind Tarife unterschiedlicher Zugangsanbieter hinterlegt, woraus der preiswerteste Zugang ausgewählt und die Verbindung zum betreffenden Provider automatisch hergestellt wird.
Doch vielfach werden nicht die günstigsten Angebote auf dem Markt gewählt, weil Provider mit den kostengünstigsten Zugängen die Aufnahme ins automatische Einwahlprogramm untersagen. Ein weiterer Nachteil der automatischen Einwahlprogramme für den Surfer besteht darin, dass sie häufig eine Werbeseite oder einen Werbebanner zwangsweise aufrufen. Zudem verdienen die Anbieter automatischer Einwahlprogramme an der Vermittlung der Provider kräftig mit. Darüber hinaus kann das Programm Tarifänderungen erst erfassen, wenn es online, also im Internet ist. Dann hat der Nutzer aber bereits die höheren Einwahlgebühren auf der Rechnung.
Vielsurfer sollten sich daher ständig über die Tarifänderungen informieren. Wer weniger im WordWideWeb unterwegs ist, für den reicht ein Anbieter mit stabilen Tarifen aus.

