Einkaufen im Internet - Spielwaren
Spielwaren im Netz einkaufen: Was ist richtig für mein Kind?
Die rasante Entwicklung des Internets hat auch die Diskussion um altersgemäße Beschäftigung von Kindern neu entfacht. Heute geht es nicht mehr nur um die Frage, wie viele Stunden Fernsehen für welche Altersgruppe verträglich ist, sondern schon lange darum, wie viel Zeit Kinder am Computer verbringen sollen. Aber auch die „Vorcomputer“-Zeit ist von entscheidender Wichtigkeit. Wer selbst Kinder hat, weiß, wie sehr sie in ihren ersten Lebensjahren durch begreifen im eigentlichen Sinn des Wortes ihren Erfahrungsschatz erweitern. Oft ist die Grenze zwischen Spiel und Erfahren fließend, geht das Eine ins Andere über. Wichtig ist, Kindern schadstofffreie Spielsachen zur Verfügung zu stellen. Wie heikel das Thema ist, hat sich 2007 gezeigt, als renommierte Hersteller Rückrufaktionen starten mussten. Näheres hier.
Wer Spielzeug für seine Kinder online kauft, sollte darauf achten, ob es für das jeweilige Lebensalter geeignet ist. Noch wichtiger sind Prüfzeichen. Welche es gibt, ist hier näher erläutert. Auch die Verbraucherzentrale hat eine Menge dazu zu sagen. Von dort stammt auch der Link zur EU-Komission, die (allerdings auf Englisch) eine Datenbank mit bedenklichen Produkten zur Verfügung stellt (hierzu muss das Suchwort toy eingegeben werden).
Über mangelndes Angebot im Netz muss man sich nicht beklagen: Amazon hat Spielwaren im Angebot, auch Hersteller bieten ihre Waren online an, so zum Beispiel Lego. Bei Kindern sehr beliebt (allerdings nicht unbedingt preiswert) ist Brio, mit dem sich ganze Eisenbahnwelten bauen lassen. Die bei kleineren Mädchen beliebten Barbie-Puppen sind mit einem eigenen Webauftritt vertreten, in dem Kinder ihre ersten Netzerfahrungen machen und Eltern sich hier informieren können. Spielzeugautos für kleine Männer kamen unter matchbox.de bewundern (aber nicht kaufen).
(fti)

